Berufsorientierung

Berufsorientierung

Die Chance einer Realschulbildung liegt darin, den Schülerinnen und Schülern frühzeitig einen Einblick in unterschiedliche Berufszweige zu geben. Durch verschiedene Programme finden sie unter anderem heraus, wo eigene Stärken und Interessen liegen und können eine erste Berufsperspektive entwickeln. Je klarer die eigene Zukunftsperspektive wird, desto motivierter arbeiten die Jugendlichen auf gute Schulabschlüsse hin. Deshalb beginnen wir mit Berufsorientierung und Feststellung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler schon ab Klasse 5. 

Durch die guten Realschulabschlüsse entscheiden sich ca. 70% unserer Realschüler/innen dafür, eine weiterführende Schule zu besuchen.

 

KomPo7

Das Kompetenzfeststellungsprogramm des Bildungszentrums Kassel findet ab Klasse 7 sowohl in der Schule als auch an außerschulischen Lernorten statt. In wechselnden Gruppen lernen die Schüler das Berufsleben kennen, wobei schwerpunktmäßig praktisch gearbeitet wird.

Neben den zur Problemlösung anregenden, praktisch orientierten Gruppenaufgaben kommen auch diagnostische Methoden zum Einsatz, die Auskünfte über die individuellen Fähigkeiten der Schüler geben. Diese werden dann in einem ausführlichen Gespräch besprochen. So bekommen die Schüler eine erste Berufsberatung.

Eine Besonderheit: Auszubildende kommen zum Interview in die Schule und berichten von ihren Erfahrungen.

 

InteressensWerkstatt

In Klasse 7 oder 8 findet ein zweiwöchiges Praktikum im Berufsförderungszentrum in Kassel statt. Hier bekommen die Schülerinnen und Schüler Einblicke in unterschiedliche handwerkliche Berufe (Metall- und Holzverarbeitung, Garten- und Landschaftsbau), Bürotätigkeiten, Einzelhandel und das Gesundheitswesen.

Die Lehrer und Ausbilder stehen in Kontakt miteinander und unterstützen die Schüler, sich in diese ungewohnten Aufgaben hineinzufinden.

 

Sozialpraktikum

Das Sozialpraktikum findet in der Regel im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 8 statt. In einem sechswöchigen Zeitraum hospitieren und arbeiten die Schülerinnen und Schüler jeweils an einem Tag pro Woche in ihrer Praktikumsstelle. Als Einrichtungen werden diakonische und Umwelteinrichtungen gewählt. Hierzu gehören u.a.  Altenpflegeheime, Kirchengemeinden, Kindertagesstätten, Behindertenwerkstätten, das Umwelthaus oder der Weltladen. Neben dem Ziel, erste Berufserfahrungen zu sammeln, ermöglichen wir unseren Schülerinnen und Schülern zu erleben, dass helfendes Handeln sowohl dem Gegenüber gut tut als auch mir selbst. Die Lernenden erfahren, dass der eigene Einsatz von Bedeutung für andere und für sie ist.

 

Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum findet zu Beginn des 2. Halbjahres in der 9. Klasse statt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten für drei Wochen in einem für sie interessanten Berufsfeld. Ziel ist es, den realen Arbeitsalltag zu erleben und sich helfend einzubringen.

 

Während der Praktika werden die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrern betreut. Im Anschluss an die Praktikumszeit halten die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen eine Präsentation über ihr Praktikum.




   

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